Which Side Are You On, Bob?

von Martin Schäfer (vom 22.2.2021)

Meine Initiation in die Welt der Dylan-Facebook-Gruppen begann, letzten Sommer, mit einem kleinen Schock: ich musste feststellen, dass einige, wenn nicht die meisten in ihren Satzungen die Regel «No Politics, Please» ausgaben. Wie bitte? Als erklärter Links-Dylanianer war ich befremdet. Natürlich kann und soll man Dylan nicht auf irgendwelche politischen Fragen reduzieren; wer das versucht, hat nicht viel begriffen. Aber über Bob Dylan zu reden, ohne die «Political World» einzubeziehen, ist ebenso offensichtlich absurd, ein Ding der Unmöglichkeit. Erst recht im Vorfeld einer so entscheidenden Präsidentschaftswahl wie jener, die am 6. November bevorstand, zwischen Donald Trump und Joe Biden. Aber genau da lag der Hase im Pfeffer: die politische Atmosphäre in den USA war offensichtlich auch unter den Dylan-Fans so vergiftet, dass es den Gruppenmoderatoren ratsam schien, Politik überhaupt auszusparen. Und das im Moment, wo sich so manche Bobcats zwangsläufig fragten, auf welcher Seite wohl ihr Held diesmal stehen mochte. Für die einen vielleicht eine absurde oder irrelevante Frage, für andere aber geradezu existentiell. Zum Beispiel für mich, weil ich es fast nicht für möglich hielt, dass Dylan-Fans gleichzeitig Trump-Fans sein könnten.1 Und eben das musste ich jetzt zur Kenntnis nehmen: auch die gab es, sie äusserten sich zum Teil so aggressiv und unflätig, dass man sich unwillkürlich in Deckung begab – kein Wunder, dass die braven Moderatoren und Moderatorinnen ihre Gruppen davor schützen wollten.

Bobby and the Presidents: Vorbemerkung

In den folgenden Diskussionen wurde ich nie müde zu betonen, dass Dylan meiner Meinung nach immer schon, wie es auf Englisch so schön heisst, «on the side of the angels» (auf der Seite der Engel) stand und sicher auch heute noch steht. «Give or take a night or two», mit Leonard Cohen gesprochen. Ob es Leuten wie Alan J. Weberman oder Sean Curnyn (alias Rightwingbob, unseligen Angedenkens) passt oder nicht: eigentlich kann niemand bestreiten, dass Dylan sich, wenn überhaupt, im Ernst nur über demokratische Politiker und Präsidenten lobend geäussert hat. Angefangen mit John F. Kennedy, den er 1963 im Talking Blues «I Shall Be Free» humoristisch, aber freundlich als «my friend John» begrüsst – und dem er letztes Jahr mit «Murder Most Foul» eine ebenso vielschichtige wie grandiose Hommage gewidmet hat. (Auch wenn Elvis Costello natürlich völlig recht hat, wenn er sagt, der Song handle vom Kennedy-Mord etwa so, wie Moby Dick ein Buch über einen Wal sei.) Dass Dylan sich in den siebziger Jahren für den demokratischen Südstaatler Jimmy Carter eingesetzt hat, hat kürzlich grade der Film Rock & Roll President eindrücklich dokumentiert; ihre Freundschaft hat sich übrigens auch in Carters Laudatio bei der Verleihung des Musicares Award (2015) bewährt. Und bei der ersten Inauguration von Billl Clinton (1992) hat Dylan bekanntlich sogar «Chimes of Freedom» gesungen, eines seiner alten Freiheitslieder…

Etwas komplexer ist dann Dylans Beziehung zu Barack Obama ausgefallen: zuerst hat er ihn im Sommer 2008 in einem Interview mit der Londoner Times erwähnt, als einen, der möglicherweise die amerikanische Politik auf den Kopf stellen könnte2; auf ein regelrechtes «endorsement» hat er dann allerdings verzichtet, und in der Wahlnacht am 4. November 2008 war es der Bassist Tony Garnier, der den Obama-Knopf am Kittel angeheftet hatte, während Dylan vorsichtig sagte: «But it looks like things are gonna change now»3, aber er selber sei halt in einer dunkleren Zeit geboren, im Jahr von Pearl Harbor… Der Einladung ins Weisse Haus hat er dann jedoch gern Folge geleistet, für eine Feier der „Civil Rights“-Bewegung am 10. Februar 2010, an der er eine denkwürdige Version von «Times They Are A-Changin‘» zum Besten gab.4

Bob Dylan und Barack und Michelle Obama, 9. Februar 2010 (Quelle: Wikimedia Commons)

Dies alles nur als Vorgeschichte zum womöglich heikleren Thema Dylan und Trump. Im Vorfeld der schicksalshaften Präsidentschaftswahl von 2016 hat sich Dylan, anders als seine Freunde und/oder Kollegen Springsteen, Neil Young oder Ry Cooder usw. in keiner Weise geäussert – und das ist offensichtlich von einem Teil seiner Fangemeinde gründlich missverstanden worden. Obwohl ich überzeugt bin, dass er auch diesmal, in der Nacht nach der Wahl, am 9. November in Knoxville (Tennessee), einen subtilen Kommentar zum Ergebnis abgegeben hat. An den Abenden zuvor hatte er nämlich, unweigerlich an sechster Stelle in seiner Songliste, «I Could Have Told You» gesungen, die leicht hämische Nummer von Jimmy Van Heusen und Carl Sigman aus Triplicate mit ihrem «ich hab’s ja gewusst»-Message. Jetzt aber kam auf exakt derselben Position ein Stück mit einer ganz anderen Botschaft: «Full Moon and Empty Arms», das zugleich enttäuschte und doch so hoffnungsvolle Liebeslied von Buddy Kaye und Ted Mossman (basierend auf einer Melodie aus Rachmaninoffs zweitem Klavierkonzert), mit den sehnsüchtigen Zeilen «And next full moon/ If my one wish comes true/ My empty arms will be filled with you»! Zufall oder Absicht? Man kann sich jedenfalls unschwer vorstellen, dass er «I Could Have Told You» in dieser Situation doch als unpassend, weil allzu passend, nämlich taktlos empfand – obwohl ja gerade Dylan sein Amerika gut genug kennt, dass er eben genau das dem Publikum hätte unter die Nase reiben können… Aber darauf hat er verzichtet und stattdessen daran erinnert, dass in vier Jahren ja wieder eine Chance bestand…

Der „Rock & Roll Präsident“ Jimmy Carter hatte zu Dylan eine besonders gute Beziehung (Quelle: Wikimedia Commons)

Dave Van Ronk in No Direction Home: 

„Bobby was not really a political person. He was thought of as being a political person and a man of the Left, and in a general sort of way, yes, he was. But he was not interested in the true nature of the Soviet Union or any of that crap. We thought he was hopelessly politically naive. In retrospect, I think he may have been more sophisticated than we were.“

In Brian Morton’s 1991 novel The Dylanist, the title character is criticized:

„You don’t care about causes, you only care about feelings.“ Is this true of Dylan himself? Sometimes seems politically quite astute, sometimes he seems hopelessly romantic and naive. Which makes it so hard to place him on any sort of political map.

Zwischen Trump und Biden: wo stand Dylan?

Wie gesagt, zur Wahl zwischen Donald Trump und Hillary Clinton hatte sich Dylan zuvor nie geäussert – obwohl er beide sehr wohl und recht von Nahem kennen musste. Über Trump hat er in früheren Jahren durchaus ein paar Worte fallenlassen, allerdings recht vieldeutige, und nicht in einem politischem Kontext. Man könnte sogar sagen, dass er sich zweimal explizit mit ihm verglichen hat: 2006 im Gespräch mit Jonathan Lethem, 2009 mit Douglas Brinkley. Zunächst ging er aus von einer Frage:

«I mean, who’s the last individual performer that you can think of – Elton John, maybe? I’m talking about artists with the willpower not to conform to anybody’s reality but their own. Patsy Cline and Billy Lee Riley. Plato and Socrates, Whitman and Emerson. Slim Harpo and Donald Trump. It’s a lost art form. I don’t know who else does it beside myself, to tell you the truth.»5

Dylan nimmt Trump also als Showbusiness-Personality wahr, als «Trickster», wie er selber einer ist; aber er nimmt ihn auch ernst, indem er ihn in eine Reihe stellt mit Philosophen, Dichtern, Rock-, Country- und Blues-Stars. «Slim Harpo and Donald Trump», die Gegenüberstellung ist so verblüffend wie vieldeutig. Ist sie lobend gemeint? Was Dylan zu schätzen weiss, ist der sehr amerikanische «rugged individualism», die Fähigkeit, sich selber als eigensinnige und unverwechselbare Persona zu projizieren, ganz nach dem klassischen Motto von Waylon Jennings bzw. Steve Young: «Lonesome, On’ry and Mean» – dem er ja auch selber unentwegt gefolgt ist. (Das erklärt übrigens auch Dylans ambivalente, mehrfach bezeugte Bewunderung für einen Politiker, der sonst überhaupt nicht auf seiner Linie liegt: Barry Goldwater.)

Und eben diese Bewunderung schwingt auch, drei Jahre Jahre später, in Dylans zweiter Trump-Erwähnung mit, in der es um das ihm verhasste Klischee vom never-ending tour geht:

«Critics should know that there’s no such thing as forever. (…) You never heard about Oral Roberts and Billy Graham being on some Never Ending Preacher Tour. Does anybody ever call Henry Ford a Never Ending Car Builder? Is Rupert Murdoch a Never Ending Media Tycoon? What about Donald Trump? Does anybody say he has a Never Ending Quest to build buildings? (…) Anybody ever say that Duke Ellington was on a Never Ending Bandstand Tour? But critics apply a different standard to me for some reason.»6

Prediger wie Billy Graham, Unternehmer wie Henry Ford oder Rupert Murdoch, Bandleader wie Duke Ellington: für Dylan sind sie insofern vergleichbar, als sie beharrlich und erfolgreich eine Vision verfolgen. Da ist natürlich die Politik nicht weit, auch Trump hat übrigens schon Jahre vor seiner offiziellen Kandidatur von 2016 einen ersten Versuch in dieser Richtung unternommen, erstaunlicherweise mit einem völlig anderen, liberal-progressiven Programm, bei dem Oprah Winfrey als Vizepräsidentin vorgesehen war.7

Aber vom Moment an, wo sich Trump ernsthaft als Bewerber für die Präsidentschaft profilierte, hat sich Dylan in keiner Weise mehr dazu geäussert… und diese Zurückhaltung hat dann zur Situation im letzten Sommer geführt, wo sich auch unter Dylan-Fans ein Graben auftat. Nicht dass ich ernsthaft eine Wahlempfehlung von ihm erwartet hätte – meiner Meinung nach lässt sich aus seinem politischen «track record» klar genug ableiten, wo er stand. Aber dass es in den Facebook-Gruppen nicht mehr möglich sein sollte, all das offen und sachlich zu diskutieren, das empörte mich, und das sagte ich unter anderen auch Tony Attwood, dem Moderator der englischen Gruppe Untold Dylan. Auf seine Anregung hin entstand dann eine neue Gruppe, Icicles Hanging Down (das Zitat ist natürlich aus Dylans «Political World»), in der genau das zum Ziel wurde. Als Moderator der Gruppe fungierte Jordan Sopinksky in Jerusalem, aber aus unerfindlichen Gründen kam die Sache nie so recht in Schwung: die Trump-Fans zogen es offensichtlich vor, andere Gruppen zu belästigen oder lahmzulegen, statt sich ernsthaft mit ihren Argumenten zu präsentieren. Obwohl die ja durchaus diskutabel waren: speziell in seiner evangelikalen und zum Teil superpatriotischen Phase (zirka 1979-1984) hatte sich Dylan, zum Beispiel auf Slow Train Coming und Infidels, mit gewissen Songs mindestens scheinbar in die Nähe von späteren Trump-Themen begeben (etwa in «Slow Train» selber, in «Union Sundown» oder im plakativ israelfreundlichen «Neighborhood Bully»). Auch die ambivalenten, manchmal blutrünstig anmutenden Rachephantasien im Spätwerk («Thunder On The Mountain» oder «Pay in Blood») wurden offenbar von manchen Trump-Dylanianern in ähnlicher Richtung verstanden. Darüber zu streiten hätte spannend werden können, aber wie gesagt, die Trump-Fans waren daran offenbar nicht interessiert, so dass die Icicles zunehmend versandeten…

Schade, eine verpasste Gelegenheit, die sich dann allerdings nach der Wahl Bidens immer mehr zu erübrigen schien. Dabei wäre doch gerade Dylans so unerwartetes wie grossartiges neustes Album Rough and Rowdy Ways der ideale Anlass, über seine «politics», ob er das nun mag oder nicht, ein paar Sachen klarzustellen. Der Titel, beim «Blue Yodeller» und «Singing Brakeman» Jimmie Rodgers entlehnt, klingt zunächst wie ein Bekenntnis zum rauhen, ländlichen Amerika, das Trump zu vertreten vorgibt (so wie Multimilliardär Blocher in der Schweiz sich anmasst, für die «kleinen Leute» zu sprechen und gleichzeitig deren Interessen verrät). Aber Dylan kommt zwar vom Land, aus Minnesota, aber politisch aus einer ganz anderen Tradition: in Minnesota heissen die Demokraten «Democratic-Farmer-Labor Party», ihre Vertreter waren ausgesprochene Liberale oder (europäisch gesagt) Sozialdemokraten wie Hubert Humphrey (Vizepräsident bei Lyndon Johnson), Eugene McCarthy (erfolgloser Präsidentschaftskandidat in den siebziger Jahren), Walter F. Mondale (Vizepräsident bei Carter), Senator Paul Wellstone (der 2002 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam und zu dessen Beerdigung 2002 Dylan extra anreiste), Senator Al Franken und aktuell Senatorin Amy Klobuchar, die sich letztes Jahr für das demokratische «ticket» bewarb und übrigens bei der Inauguration von Joe Biden eine sehr gute Figur machte.8

Ganz in diese Tradition fügt sich nun auch die bereits erwähnte «pièce de résistance» von Rough and Rowdy Ways, die Kennedy-Ballade «Murder Most Foul». Aber wer das Album aufmerksam hört, stösst gleich auf weitere Hinweise darauf, dass man es als subtiles, hintergründiges Anti-Trump-Manifest verstehen könnte. Das ausführlich zu belegen, würde hier zu weit führen – zwei Textstellen sollen genügen.

Greedy old wolf – I’ll show you my heart
But not all of it – only the hateful part
I’ll sell you down the river – I’ll put a price on your head

(«I Contain Multitudes»)

Unmöglich, da nicht an Trump zu denken; genau wie auch im zweiten Song auf der Platte:

Hello stranger – Hello and goodbye
You rule the land but so do I
You lusty old mule – you got a poisoned brain
I’m gonna marry you to a ball and chain

(«False Prophet)

Ich bin sicher nicht der einzige, dem bei solchen Zeilen unwillkürlich der (noch) regierende Präsident in den Sinn gekommen ist: ja, er beherrschte das Land – aber Dylan auf ganz andere Weise eben auch. Sowohl «Greedy old wolf» wie «lusty old mule» passen nur allzu gut, und die Drohungen ebenso. Und dann ist noch das kleine Bilderrätsel zu «False Prophet», der auch auf dem Innenumschlag der LP-Version auftaucht:

(Quelle: Columbia Records)

Erinnert die Frisur des Gehenkten im Schattenriss nicht verdächtig an Donald Trumps orange Mähne? Aber das mag Zufall sein – manche Fans haben es trotzdem so empfunden. Vielleicht etwas klarer, als Stellungnahme, war dann jedenfalls Dylans Einverständnis mit dem Gebrauch von zwei Zeilen aus «All Along The Watchtower» in einem sehr expliziten Anti-Trump-Song des australischen Singer-Songwriters Mike McClellan, Letter to America.9 Das war recht zeitnah zu den Wahlen, im August oder September. Ich würde es gern als Dylans diskrete Wahlempfehlung verstehen, denn McClellan leicht pathetische Beschwörung des alten Amerikas klang in diesem Moment tatsächlich überzeugend. Und die Wahl war ja dann dramatisch und umstritten genug, wenn auch am Schluss zum Glück doch eindeutig.

An Bidens Inauguration hätten ursprünglich, auf seinen eigenen Wunsch, die wunderbaren Chieftains aus Dublin auftreten sollen, was dann vermutlich aus Pandemiegründen nicht zustande gekommen ist. Da hätte Dylan wohl so gut dazu gepasst wie einst Springsteen zum guten alten Pete Seeger bei Obama; stattdessen war es Jennifer Lopez, die Woody Guthries «This Land Is Your Land» wenigstens zur Hälfte intonierte (wenn auch ohne die berühmte, oft zensierte «kommunistische» Strophe über das Privateigentum, die Seeger und Springsteen übrigens sehr wohl gesungen hatten). Erst recht an Dylan gedacht habe ich aber bei der eindrücklichen jungen Poetin Amanda Gorman («The Hill We Climb»).10 In einer grossen Tradition, die sinnigerweise 1960 von John F. Kennedy mit dem Altmeister Robert Frost eingeführt wurde (seither aber nur von den demokratischen Präsidenten Carter, Clinton, Obama gepflegt), erinnerte mich die 22jährige Afroamerikanerin, mit dem geradezu biblischen Pathos ihres Gedichts, gleichzeitig an Allen Ginsbergs Howl und Bob Dylans «Last Thoughts on Woody Guthrie». Und übrigens nicht nur mich: ein Facebook-Freund meinte dazu, schliesslich sei Dylan genau vor sechzig Jahren, im Januar 1961, aus Minnesota in den Osten gekommen – da hätte es ihm doch fast schon für die Kennedy-Inauguration gereicht…


1 Und zwar nicht nur in Amerika, und nicht nur Männer. Begegnet ist mir zum Beispiel auch eine englische Malerin, die sogar 1969 beim legendären Konzert auf der Isle of Wight dabei war – und heute nicht Donald Trump, sondern Joe Biden für eine Kreatur des Teufels hält. Habe ich sie blockiert oder sie mich? Egal, good riddance!

2 “We’ve got this guy out there now who is redefining the nature of politics from the ground up…Barack Obama. He’s redefining what a politician is, so we’ll have to see how things play out. I’m hopeful that things might change” («Bob Dylan: He’s got everything he needs, he’s an artist, he don’t look back», The Times, June 6, 2008, Interview mit Alan Jackson).

3 “[Bassist] Tony Garnier, wearin’ the Obama button,” he said. “Tony likes to think it’s a brand new time right now. An age of light. Me, I was born in 1941 — that’s the year they bombed Pearl Harbor. Well, I been livin’ in a world of darkness ever since. But it looks like things are gonna change now“ (zitiert in Rolling Stone, September 10, 2013).

4 Vgl. aber auch diesen Satz: “I don’t know what I said or didn’t say,” he told Rolling Stone’sMikal Gilmore in an interview shortly before the 2012 election. “I don’t know what I could have meant by that. You say things sometimes, you don’t know what the hell you mean.” (Rolling Stone, November 6, 2018 (Jonathan Bernstein, «The Night That Barack Obama Won, And Bob Dylan Celebrated») (https://www.rollingstone.com/music/music-features/barack-obama-bob-dylan-election-day-750822/)

5 „The Genius and Modern Times of Bob Dylan“, Rolling Stone, September 7, 2006 (https://www.rollingstone.com/music/music-news/the-genius-and-modern-times-of-bob-dylan-237203/ )

6 „Bob Dylan’s Late- Era, Old-Style American Individualism“, Rolling Stone, May 14, 2009 (https://www.rollingstone.com/music/music-news/bob-dylans-late-era-old-style-american-individualism-90298/ )

7 Vgl. Fintan O’Toole, „The Trump Inheritance“, New York Review of Books , February 25, 2021 (https://www.nybooks.com/articles/2021/02/25/trump-inheritance/ )

8 Für wen Abe und Beatty Zimmerman damals in Minnesota bei den Wahlen gestimmt haben mögen, ist nicht bekannt, aber ich vermute, nach dem Demokraten Roosevelt und Truman kam für sie der Republikaner und Weltkriegsgeneral Eisenhower nicht in Frage. Dylans eigene Gefühle zu den Fifties hat er in seinem Song für die hingerichteten (angeblichen) Atomspione Julius und Ethel Rosenberg deutlich gemacht: «Eisenhower was President, Senator Joe was King/ Long as you didn’t say nothing, you could say anything (…)/ Someone says the fifties was the age of big romance/ I say that’s just a lie, it was when fear had you in a trance» (https://www.dylanchords.com/00_misc/julius_and_ethel )

9 http://www.noise11.com/news/mike-mcclellan-delivers-powerful-letter-to-america-with-bob-dylans-approval-20201019

10 https://www.youtube.com/watch?v=Jp9pyMqnBzk

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